Wir danken dem Heidelberger Oberbürgermeister Herrn Dr. Eckart Würzner für die Unterstützung unseres Projektes durch seine Schirmherrschaft

 

 

Grußwort


Gegenseitiges Verständnis und Toleranz sind wesentliche Voraussetzung für ein friedliches Zusammenleben. Verständnis wiederum erwächst aus dem Verstehen, und das hat nicht nur mit gemeinsamer Sprache und gemeinsamen Ausdrucksmöglichkeiten zu tun, sondern auch mit dem Wissen über ethische Beweggründe, kulturelle und religiöse Wertvorstellungen anderer. Ein großes Hindernis für eine friedvolle Verständigung unter den Menschen ist immer wieder die Ignoranz der einen gegenüber dem, was andere für wichtig und wertvoll erachten. Das gilt vor allem auch für religiöse Überzeugungen. Wie oft schon haben selbst geringe Unterschiede der Glaubensbekenntnisse zu harten Auseinandersetzungen bis hin zu blutigen Kriegen geführt.

Mit großer Freude begrüße ich deshalb das Projekt „Metropolreligionen“ des Instituts für Religionswissenschaften der Universität Heidelberg. Ausgehend davon, dass in der von Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung geprägten Metropolregion Rhein-Neckar Menschen aus nahezu allen Nationen der Erde leben, die fast ebenso vielen unterschiedlichen Religionen angehören, haben sich die Studierenden auf den Weg gemacht, die religiösen Gruppen in der Region kennen zu lernen. Bei ihren Besuchen in den religiösen Zentren der verschiedenen Gemeinden und in Gesprächen mit deren Mitgliedern ging es den Nachwuchswissenschaftler/innen nicht nur darum, geistige Vorstellungen und Rituale zu ergründen, sondern auch deren Einfluss auf das tägliche Leben.

Sehr gerne unterstütze ich das Forschungsprojekt „Metropolreligionen“ durch meine Schirmherrschaft. Denn die Ergebnisse dieser Arbeit, die in vollem Umfang der Forschung zur Verfügung stehen, werden keineswegs unter Verschluss gehalten, sondern über die Internetseiten des Instituts für Religionswissenschaften der Öffentlichkeit uneingeschränkt zugänglich gemacht. Hier kann sich jede und jeder Interessierte über die religiöse und kulturelle Vielfalt des Lebens in der Metropolregion Rhein-Neckar informieren, sich damit auseinander setzen und sie verstehen lernen. Ich sehe darin einen hervorragenden Beitrag zum friedvollen nachbarlichen Zusammenleben in unserer Stadt und unserer Region, dem ich von ganzem Herzen viel Erfolg wünsche.

Dr. Eckart Würzner Oberbürgermeister